Beschreibung
Der Azoren-Efeu - Hedera azorica ‘Pico’.’
Zusammenfassend
Efeu von den Azoren, Hedera azorica ‘Pico’, Die Blätter sind breit, ledrig und fast rund, ohne Lappen oder mit nur leicht ausgeprägten Lappen. Diese schönen Blätter sind matt mittelgrün und können fast tellergroß werden. Im Winter färben sie sich purpurfarben. Die jungen Triebe sind mit sehr kleinen, weißlichen Haaren bedeckt.
Trotz seiner Herkunft ist er ein absolut rustikaler Efeu. Er klettert, hält sich aber nicht fest.
Sie bevorzugt kühle Lagen und Halbschatten, verträgt aber auch Sonne.
Geschichte
Diese Sorte wurde 1979 von Franck Brightman in freier Wildbahn auf den Azoren auf der Insel Pico entdeckt.
Technisches Datenblatt - Hedera azorica 'Pico'
Botanische Informationen
- Familie: Araliaceae
- Gattung : Hedera
- Art : azorica
- Cultivar: ‘Pico’.’
- Pierot-Klassifikation: Herzförmiger Efeu
- Blattstadium: juvenil
- Herkunft der Art: Azoren
- Ursprung der Sorte: 1979 von Franck Brightman auf der Insel Pico auf den Azoren gefunden.
Beschreibung von Hedera azorica ‘Pico’.’
- Wuchs: ausgebreitet, verstreut
- Anzahl der Lappen: ungelappt oder bis zu 7 Lappen, die kaum markiert sind
- Länge des Blattes: 8 cm
- Breite des Blattes: 10 cm
- Blattfarbe: mattes Mittelgrün
- Farbe der Rippen: hellgrün
- Farbe Stiel und Blattstiel: Purpurgrün
- Haare: sternförmig, 3 bis 5 Arme
Tipps zum Pflanzen, Anbau und Pflege von Hedera azorica ‘Pico’
- Standort: Halbschatten, Sonne
- Winterhärte: -12°C
- Bodenfeuchtigkeit: frischer Boden
- PH-Wert des Bodens: neutral oder kalkhaltig oder sauer
- Bodenart: alle
- Bodenreichtum: gewöhnlich oder humos
- Verwendung: Kletterpflanze, Topfpflanze, Blumenkasten, Zimmerpflanze
- Entwicklung: schnell
- Beschneiden: einmal im Jahr
- Schädlinge: sehr selten (Rote Spinne, Schildläuse)
- Krankheiten: sehr selten (Flecken auf den Blättern)
Eine Seite aus meiner kleinen Enzyklopädie des Efeus
Alles über die Gesundheit meiner Efeupflanzen
Efeu wird relativ selten von Schädlingen befallen. Außerdem ist er im Falle eines Befalls in der Regel widerstandsfähig genug, um irreversible Schäden zu vermeiden. Zu den potenziellen Schädlingen gehört der Dickmaulrüssler
Der Dickmaulrüssler (Otiorhynchus sulcatus)
Es handelt sich um einen Rüsselkäfer, dessen erwachsene Tiere mehr oder weniger regelmäßig die Ränder der Efeublätter abschneiden, vor allem aber dessen Larven (siehe Foto unten) die Wurzeln befallen, was zu schweren Schäden führen kann.
Bei einem Befall ist die wirksamste biologische Behandlung der Kauf und das Besprühen von Nematoden. Diese winzigen Würmer parasitieren die Larven des Rüsselkäfers und töten sie.
Durch regelmäßige Überwachung kann der Angriff frühzeitig erkannt werden, was die Behandlung deutlich effektiver macht.
Larve des Dickmaulrüsslers (copyright Jardins du Gué)
Efeu in der Literatur
“Die Ruinen, die in Efeu gehüllt waren, schienen ein Flüstern der vergangenen Zeit zu enthalten.”






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